FVC 2012

Hans-Peter Gebhardt (li) überreicht Achim Pietschmann den OSKAR für den Film des Jahres 2012, 2. Prs Karl Fischer, 3. Prs Doris & Helmut Krah

 

Film des Jahres 2012

 

Jetzt steht es fest:

Film des Jahres 2012 ist „Hautnah“ von Achim Pietschmann.

Er  setzte sich mit deutlichem Vorsprung an die Spitze der 6 zur Auswahl stehenden Filme, die von den Mitgliedern des Film- und Video-Club am 12.12. erneut gesichtet wurden. Dies war ja bereits eine Auswahl der insgesamt 16 Filme, die sich im Laufe des Jahres am immer währenden Wettbewerb beteiligt hatten. Aus diesen Filmen werden dann die 6 best platzierten Produktionen in das letzte Rennen geschickt, wobei von einem Filmautor nur der beste Film im die Endausscheidung kommt.

Nun also hat es Achim Pietschmann mit seinem eindrucksvollen Streifen geschafft. Hans-Peter Gebhardt überreicht ihm den verdienten OSKAR. Er zeigt dem Zuschauer hautnah das Brüten und Aufwachsen in einem Stieglitz-Nest das in der Hecke an seiner Terrasse angelegt ist. Ein später Schnitt legt es frei und die Vogeleltern haben schon Eier gelegt. Sie brütet und er füttert und nur für kurze Zeit bleiben die Eier ungewärmt. Dieser kurze Augenblick reicht, für einen Blick in das Nest, zunächst auf die Eier, danach dann auf die Jungen. Immer ist die Kamera dicht dabei, die ganze Leinwand füllend, eindrucksvoll – eben hautnah.  Schließlich verlassen die flügge werdenden Jungvögel das Nest und nur eines fliegt auf das Dach, die anderen verziehen sich in das Buschwerk der Hecke dahinter. Zu den Eindrucksvollen Bildern kommt ein humorvoller Kommentar, der die hohe Qualität des Autors unterstreicht.

Den zweiten Platz belegt Karl Fischer, der uns auf eine Flusskreuzfahrt „Von Moskau nach St. Petersburg“ mitnimmt.  Mehrere Facetten von Moskau wie Kremel roter Platz und der  Blick in eine U-Bahn Station sind zu sehen wie die Fahrt auf der oberen Wolga, der Omega See, Holzbaukunst beim Kloster Kischi in Karelien über den Ladogasee nach St. Petersburg. Dort ist ein Eindruck aus der Eremitage natürlich Pflicht.  Alles wird gekonnt kommentiert und auch das Leben anBord wird gezeigt.

Auf den dritten Platz wählte der Club den Film „Über den Meeresboden nach Neuwerk“ von Doris und Helmut Krah. In hohen Wattwagen fährt man auf dem festen Meeresboden, der nur an dieser Stelle fest genug ist, in ca. 1 Std. zur Insel. Aber auch Wanderer werden beobachtet  und die Last-Pferdewagen, die die Bewohner versorgen. Zu alldem gibt es ausführliche Erklärungen zum Watt und seinen Bewohnern. Nach einer Stunde Aufenthalt geht es wieder zurück nach Cuxhaven.

Auf den Plätzen landeten – jetzt in der Reihenfolge der Projektion:  „Siegen – Altstadtspaziergang“ von Heinz Schmidt, der die liebenswerten Ecken der Altstadt einfühlsam ins Bild rückt. „Der letzte Weg“ von Paul Riedel. Er zeigt Rituale der Totenverbrennung in Katmandu eindrücklich, fremdländisch aber immer mit dem gebührenden Abstand.

„Eine fürstliche Einladung“ zeigt Hans Dlugay beim Fürsten Hohenlohe-Langenburg in den Familiensitz an der Jagst mit genauer Erläuterung der Ahnentafel und den vielfältigen Verbindungen zum englischen Königshaus.

Es waren viel mehr gute Filme als wir zeigen konnten meinte Gebhardt, und die Auswahl zeigt das beachtliche Niveau der Filmer im Club. Für die Siegener hatte er auch eine gute Nachricht: Am 6. Februar 2013 ab 19:30 Uhr werden die Siegerfilme im Clubstudio im Haus Herbstzeitlos, Marienborner Straße 151 gezeigt.

 

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Glückwünsche vom Vorsitzenden Hans-Peter Gebhardt (m) des FVC Siegerland zum Aufstieg in die Bundesliga der Amateurfilmer für Achim Pietschmann (re) und Dieter Kopelke

 

Siegerländer Filme zu Bundeswettbewerben

 

Beide Filme weiter gemeldet

 

Große Freude herrschte jetzt beim FVC-Siegerland. Der Vorsitzende Hans-Peter Gebhardt konnte berichten, dass beide Filme von Siegerländer Autoren, die beim Landesfilmfestival am 3./4.11.2012 in Michelstadt gezeigt wurden, zu Bundesfilmfestivals weitergemeldet wurden. Hierbei werden im jeweiligen Festival nur Filme aus einem Genre (Kategorie) gezeigt. Beispiele sind Reise, Reportage, Dokumentation, Tier und Natur, Sport, oder auch Spielfilme.

Achim Pietschmann (Netphen) wurde mit seinem Film „Weit nach 12“ zum Festival für Fantasie und Experimentalfilme (FantEx) nach Waiblingen eingeladen. Das ist nun wirklich das modernste unter den Festivals. Auch Pietschmanns Film zeigt in seiner filmischen Handschrift eine ungewöhnliche grafisch darstellende Filmsprache bei den vielen verschiedenen alten Uhren, die scheinbar repariert werden, ohne das Ergebnis wirklich zu sehen. Und er unterlegt die mystisch verwischenden überblendenden Bilder mit Presseveröffentlichungen der letzten Zeit zu Bankenrettung, Euro-Krise, Pleitestaaten, Hauhaltsdisziplin und weiteren Themen, die uns heute bewegen, die aber nicht nur auf diese Zeit bezogen sind. Schlussendlich fällt das Uhrwerk vom Arbeitstisch. Dazu drängt sich unaufhörlich die tickende, die vergehende Zeit in das Ohr des Zuschauers. Ist es weit nach 12 oder kann der Mensch, die Menschheit sich noch retten? Eine Philosophische Frage zu der eine Antwort nicht wirklich erwartet wird.

Zu den ältesten Filmen, die Amateure erstellt haben, gehört der Familienfilm und zu diesem Festival (Familiade) wurde Dieter Kopelke (Siegen) mit seinem Film Ein Eisstäbchenhaus“ nach Oldenburg eingeladen. Enkelkinder sind die Akteure vor der Kamera, und dabei besonders der 8-jahrige Baumeister, der die Eisstäbchen (vom Eis am Stiel) zum Hausbau verwendet. Beginnend mit dem eigenen Entwurf und der Zeichnung anschaulich dargestellt über alle Arbeitsschritte, auch an den Maschinen in Opa’s Bastelkeller bis hin zum fertigen Haus ist die Kamera immer ganz nah am Geschehen mit z.T. sehr ungewöhnlichen Perspektiven und Blickwinkeln. Auch kleine Stolpersteine auf dem Weg zum Ziel werden nicht ausgespart. Das erzeugt Spannung, macht aber den Streifen auch liebenswert. Als dann die Eltern der Kinder wieder zurück sind, ist die Überraschung gelungen und die Freude groß.  

Das ist wie ein Aufstieg in die Bundesliga der nicht-professionellen Filmer freut sich auch Paul Riedel, der 2. Vorsitzende des  Clubs und wünscht seinen Kollegen im kommenden Frühjahr in den Wochen nach Ostern viel Erfolg.

 

Viele Besucher beim Clubabend mit dem Film "Bilderbuch Ostpreußen" von Lothar Scholz

 

 

Viele Besucher bem Clubabend am 07.11.2012


Bilderbuch Ostpreußen von Lothar Scholz stand im Programm, und viele Besucher, insgesamt 41 Zuschauer wollten mitgenommen werden. So gut gefüllt war unser Clubraum selten, wir freuen uns darüber. Die regelmäßige Berichterstattung in den schreibenden Medien hatte Erfolg. Vielleicht können wir solches später einmal wiederholen.

 

 


Niederländische Filmfreunde aus Wijnandsrade trafen sich zum 30-jährigen Freundschafts-Jubiläum mit dem Film- und Video-Club Siegerland im Haus Herbstzeitlos

 

30 Jahre Filmerfreundschaft Wijnandsrade - Siegen

 

Treffen zum Jubiläum mit der Film- Foto- en Videogroep 76 Wijnandsrade (NL)

 

 

Es hätte wohl niemand erwartet, damals vor 30 Jahren, als sich beide Filmclubs erstmals trafen. Das war die einhellige Meinung beim Treffen der Film- Foto- en Videogroep 76 Wijnandsrade in den Niederlanden und dem Film- und Video-Club Siegerland am Sonntag den 09. Sepember 2012 im Domizil der Siegener Filmer im Haus Herbstzeitlos.

„Wer hätte gedacht“, so formulierte auch Bürgermeister Jens Kamieth bei der Begrüßung, „als sich damals zwei Männer sympathisch fanden und über Filme diskutierten, und wir heute, 30 Jahre später, dieses Freundschafts- Jubiläum feiern – wohl niemand. Ihre Partnerschaft hat als Grund allein die Tatsache, das der Siegerländer Willi Bernholz und der Wijnadsrader Zef Meesen entdeckt haben, dass sie nicht nur das gemeinsame Hobby haben, sondern auch die Leidenschaft zur Filmerei hatten“.

Diese Begegnung zwischen zwei Filmern, die sich Filme anschauten und darüber diskutierten, hat bis heute zur großen Freundschaft zwischen dem Film- und Videoclub Siegerland und dem Film- Foto- en Videogroep 76 Wijnandsrade geführt.

Besonders hob Bürgermeister Jens Kamieth hervor, dass trotz aller Veränderungen und Schwierigkeiten diese Partnerschaft bis heute Bestand hat. Es entwickelten sich weitere Freundschaften denn die „Gründer“ sind inzwischen verstorben. Der Hauptgrund der Treffen war jedoch immer Filme anzuschauen und darüber zu sprechen.

In seinen Abschlussworten wünschte er den beiden Vereinen für die nächsten 30 Jahre alles Gute für diese außergewöhnliche Freundschaft.

Der Vorsitzende Hans-Peter Gebhardt bedankte sich für die guten Wünsche

Beim 30 jährigen Jubiläum im Haus Herbstzeitlos wurden wieder Filme gezeigt und eifrig diskutiert. Dass auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt war, versteht sich von selbst und auch hier gab’s holländisches und deutsches Essen.

Und was haben die beiden Clubs alles gemeinsam erlebt: Die Siegener machten einen Rundgang durch Wijnandsrade, natürlich mit Schloss-Besichtigung, genossen lauschige Blicke in das mittelalterliche Valkenburg und Europa-feeling in der nahen Europa-Stadt Maastricht. Im Gegenzug konnten die Holländer Siegen beim Stadtrundgang erleben, auch mit Schoss-Besichtigung, sahen den Reinhold-Forster-Erbstollen,  Stadt und Technikmuseum Freudenberg und die Kyrill-Waldschäden bei einer großen Siegerland-Rundfahrt. Gemeinsam traf man sich zur Besichtigung vom Braunkohle-Tagebau bei Düren und der Verstromung im Kraftwerk Niederaussem und besuchte schließlich Willy Millowitsch, der auf einer Bank in Köln wartete – mit Bronze- glänzenden Augen.

Viele Gespräche und der Austausch von Erinnerungen nahmen einen breiten Raum ein, die Zeit verging wieder wie im Zeitraffer, war viel zu kurz.  

Am Abend dann verabschiedeten die Siegerländer ihre holländischen Gäste mit den Wünschen für ein weiteres Treffen im nächsten Jahr gesund und munter und mit vielen neuen und sehenswerten Filmen.

 


v.l.: Achim Pietschmann (1. Preis), Jürgen Heile (Juryleiter), Dieter Kopelke (2. Preis), Gerhard Lützenbürger (3. Preis)

 

  

 

Erfolge für Siegerländer Filmer bei regionalem Filmfestival in Wetzlar

 

Beim regionalen Filmfestival, das am Samstag, den 06.10.2012 in Wetzlar in der Aula Obertorstraße über die Leinwand ging, konnten alle drei Filmautoren vom Film- und Video-Club Siegerland mit Siegerurkunden die Heimreise antreten.

Einen ersten Preis bekam Achim Pietschmann für seinen Film „Weit nach 12“ zugesprochen. Er verwendet darin nur Zitate aus Presseveröffentlichungen der letzten Zeit zu Euro-Krise, Pleitestaaten, Bankenrettung, Hauhaltsdisziplin und weiteren Themen, die uns heute bewegen, die aber nicht nur auf diese Zeit bezogen sein müssen. Er unterlegt alles mit Bildern von verschiedenen alten Uhren, die immer wieder repariert werden – also ist doch noch etwas zu retten bzw. reparieren?  Schlussendlich fällt das Uhrwerk vom Arbeitstisch. Dazu drängt sich unaufhörlich die tickende, die vergehende Zeit in das Ohr des Zuschauers. Ist es weit nach 12 oder kann der Mensch, die Menschheit sich noch retten? Eine Philosophische Frage die (natürlich) ohne Antwort bleibt. Die Jury unter Leitung von Jürgen Heile (Bad Homburg) lobte besonders die ungewöhnlichen und zeitkritischen Gedanken, die der Film beim Betrachter erzeugt.

Die Antwort, was „Ein Eisstäbchenhaus“ ist zeigt Dieter Kopelke in seinem Filmbericht über den Bau eines solchen Hauses. Enkelkinder bekommen bei den Großeltern Eis am Stiel, und mit diesen Eisstäbchen baut nun der 8-järige kleine Baumeister. Die Oma aber hat noch viel mehr Eisstäbchen. Beginnend mit der Zeichnung anschaulich dargestellt über alle Arbeitsschritte, auch an den Maschinen in Opa’s Bastelkeller bis hin zum fertigen Haus ist die Kamera immer ganz nah am Geschehen mit z.T. sehr ungewöhnlichen Perspektiven und Blickwinkeln lobte die Jury. Ein zweiter Preis ist der Lohn für ein großes Filmwerk mit kleinen Akteuren.

Gerhard Lützenbürger zeigt in seinem Film „Ketchup“ eine immer wiederkehrende Woche zweier Vettern bei den Großeltern. Es darf an allem gespart werden, nur nicht an Ketchup. Das gilt bei der Wanderung zur Ginsburg genau wie bei allen anderen vielfältigen Aktivitäten dieser besonderen Tage. Und wenn immer es etwas zu essen gibt: Reichlich Ketchup gehört dazu. Da freut man sich, dass die Leinwand nicht auch noch rot geworden ist. Für diese lustige Filmgeschichte bei der die Kamera immer auf der Höhe der Kinder ist, vergibt die Jury einen dritten Preis.

Vorsitzender Hans-Peter Gebhardt gratuliert allen Autoren sehr herzlich und freut sich besonders, dass die beiden best-platzierten Filme zum Landesfilmfestival am 3./4. November in Michelstadt (Odenwald) eingeladen werden.  Damit konnte der heimische Club erneut die gute Qualität intensiver Clubarbeit unter Beweis stellen. 

 

 

 

Clubleiter H.-P. Gebhardt (li) gratuliert Lothar Scholz, Achim Pietschmann und Dieter Kopelke

Bundesfilmfestivals mit Siegerländer Filmen

 

Medaillen für alle Teilnehmer

 

Immer im Frühjahr finden Bundesfilmfestivals vom Bundesverband Deutscher Film Autoren (BDFA) in verschiedenen Orten und mit unterschiedlichen Genres (Kategorien) statt. Zu zwei Festivals waren Filmer des Film- und Video-Club Siegerland mit vier Filmen geladen: Zum Festival für Natur- und Tierfilm in Blieskastel (Saarland) und zum Festival für Reportagefilme in Köln.

„Mythos Wald“ heißt der Film von Lothar Scholz (Netphen), und der Titel ist Programm: Er nimmt den Zuschauer mit in die Wälder des Rothaargebirges mit seiner vielfältigen Tierwelt. Dabei spielen Hirsche als größte heimische Wildtierart eine besondere Rolle: Scholz fesselt immer wieder mit spannenden Szenen und genau beschreibenden Ergänzungen im Kommentar, ein gelungenes Filmwerk, das von der Jury mit einer Bronzemedaille belohnt wurde.

Ebenfalls eine Bronzemedaille erhielt Achim Pietschmann (Netphen) für seinen Film „Hautnah“, und hautnah war er auch immer dran an dem Stieglitznest in der Brutzeit. In den kurzen Augenblicken, da das Weibchen das Nest verließ, konnte er sogar ins Nest schauen. Besonders lobte die Jury den humorvollen Kommentar, der gelegentlich Parallelen zur menschlichen Entwicklung augenzwinkernd aufzeigte.

Für den Reportagefilm „grün – gelb – blau – rot“ erhielt Dieter Kopelke (Siegen) eine Silbermedaille zuerkannt. Er nimmt uns mit in die ev.-luth. St. Christophorus-Kirche in Siegen-Numbach, die ihre wertvollen Buntglasfenster zur Wärmedämmung und zum Schutz zwischen zwei Isolierglasscheiben setzen lässt. Dazu werden die Buntglasscheiben zunächst ausgebaut, in der Glaserwerkstatt gereinigt, ringsherum gekürzt, mit einem neuen Rahmen eingefasst und von zwei neuen Scheiben umschlossen. All diese Arbeitsgänge zeigt der Film sehr anschaulich, ist immer ganz nah am Geschehen – wie die Jury lobend bemerkt. Sie benannte besonders die gute Kameraführung, gepaart mit einer stringenten Montage, die den Film stetig weiterführt. Und immer auch wird man von einem ergänzenden Kommentar geleitet, gut formuliert, ruhig sachlich gesprochen und niemals übertextet.

Der Film „Viele Wasserwege“ ebenfalls von Kopelke erhielt von der Jury eine Bronzemedaille zuerkannt. Die Wasserwege findet der Filmer in der früheren deutschen Provinz Ostpreußen in der Elchniederung. Bei einer Bootstour erinnert er an die Zeit, als das Land mit reichen Ernten aufwarten konnte, nun aber weitestgehend brach liegt. So bleibt die Erinnerung und das Erlebnis einer bezaubernden Landschaft aber ohne Boote auf den Wasserwegen, ohne Orte, ohne Menschen – schön und tragisch zugleich.  

Hans-Peter Gebhardt, Vorsitzender des Film- und Video-Club Siegerland, freut sich über den Erfolg der Clubitglieder, und weist darauf hin, dass stetige Clubarbeit sich nun in Medaillen spiegelt. Alle Siegerländer, die ihre Filme verbessern wollen, sind eingeladen immer Mittwochs ins Haus Herbstzeitlos in Siegen-Kaan. (Fon: 02732 12460).   

Dr. Stephan Vogel (Wiesbaden) überreicht die Urkunde an Dieter Kopelke

 

Hans-Peter Gebhardt (Kreuztal), Vorsitzender des Film- und Video-Club Siegerland freut sich über den schönen Erfolg mit dem der Club wieder einmal seine hohe Qualität unter Beweis stellen konnte.

 

Zweiter Preis für

Dieter Kopelke

 

Es war wieder einmal so weit: Nach dem sehr erfolgreichen Ausrichten von Landesfilmfestival und Feier zum 50-jährigen Bestehen des Film- und Video-Club Siegerland im letzten Herbst konnte nur ein Film zum diesjährigen Frühjahrsfestival die Jury überzeugen: Dieter Kopelke (Siegen) erhielt für seinen Film „Stochern“ einen zweiten Preis.

Der Autor nimmt den Zuschauer mit nach Masuren in Ostpreußen, auf den wildromantischen Fluss, die Krutinna. Nicht rudern, nicht staken, nein stochern auf der Krutinna, so jedenfalls sagten die dort lebenden Menschen. Auch der Autor konnte mit Herta Zastrau (80) aus Alchen eine Sprecherin mit authentischem Ostpreußischem Zungenschlag gewinnen. So bekommt der Film einen besonderen Reiz und die Schönheit der Bilder spricht jeden Zuschauer sofort an. Der Mensch lässt die Natur sich selbst gestalten, und so erleben wir kristallklares Wasser unberührte Flecken mit den unterschiedlichsten Pflanzen und Bäumen am Ufer, unterlegt mit Musik so recht zum träumen.

 

     

 

Es war schon ein besonderer Jahresanfang:

 

 

Noch nie hatte die Berichterstattung in der Zeitung so viel Erfolg wie zur Vorfühtung vom Film des Jahres 2011 am Clubabend des 04.01.2012. 

 

Es waren viele Besucher gekommen, beinah so viele wie Clubmitglieder anwesend waren. Das ist nun die ganz große Ausnahme.

Die Siegener Zeitung hatte am Montag berichtet und der (kostenlose) Siegerlandkurier am Mittwoch, den 04.01.2012, also am Tag der Veranstaltung. Die Filme wurden sehr gut aufgenommen, man hörte nur Lob und viel Zustimmung.

Vielleicht schaffen wir ja damit den Schritt zu mehr Zuschauern an unserenClubabenden jeweils am 1. Mittwoch im Monat. Dort laufen ja auch immer gute Filme, das könte doch ein Anreiz gewesen sein.

 

Warten wir's ab.